Eine temperamentvolle Reise durch die Welt – Duo-Abend mit Diego Pinzón und Natalia Avella

Natalia Avella (Klavier)  und Diego Pinzón (Klarinette).

Natalia Avella (Klavier) und Diego Pinzón (Klarinette).

Der Förderverein Haus der Begegnung lädt für Sonntag, 21. September, 17 Uhr, zu seinem ersten Saison-Konzert in der Reihe „Königsteiner Kammerkonzerte Tilmann Köster“ in den großen Saal des HdB ein und startet gleich mit einer außergewöhnlichen Kombination zweier ausdrucksstarker Musikinstrumente: Klarinette und Klavier.

Die beiden kolumbianischen Künstler Diego Pinzón und Natalia Avella, die erfolgreich als Dozenten an den Universitäten in Bogotá und Bucaramanga lehren, werden uns am Sonntag, 21. September 2014, höchst temperamentvoll mit Komponisten ihrer lateinamerikanischen Heimat, wie Piazzolla (Argentinien), Atehortua (Kolumbien) und Gershwin (Nordamerika), bekannt machen und gleichzeitig zeigen, wie sie sich ebenso souverän mit Rossini (Italien) und Saint-Saëns und Messager (Frankreich) in der europäischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts bewegen. Konzertbeginn ist um 17 Uhr.

Diego Pinzón – Klarinette

wurde in Bogotá (Kolumbien) geboren und studierte an der Nationalen Universität seines Heimatlandes in der Klarinettenklasse von Robert De Gennaro. Weiterbildungen bei Francesco Belli und Ivan Petruzziello sowie Meisterkurse bei bekannten Klarinettisten wie Michael Collins, Jorge Montilla, Christiano Alvez, Mariano Rey, Carlos Céspedes, Nuno Pinto, Pascual Martinez, Ricardo Dourado Freire und John Cipolla ergänzten seine musikalische Ausbildung. Diego Pinzón spielte in verschiedenen kolumbianischen Orchestern, wie dem Jugendorchester Kolumbiens, dem Blasorchester von Bogotá und dem Nationalen Kolumbianischen Blasorchester. Zahlreiche Solokonzerte und Auftritte mit dem Blasorchester der Universidad Javeriana und dem Klassischen Nationalorchester Kolumbiens sind ebenfalls wichtige Teile seiner musikalischen Tätigkeit.

Natalia Avella – Klavier

stammt ebenfalls aus Bogotá (Kolumbien) und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von acht Jahren. Nach dem Abitur begann sie ihr Musikstudium am Konservatorium der Nationalen Universität bei Rosario López und Mercedes Cortés. Den Studiengang mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedbegleitung schloss sie 2002 mit „summa cum laude“ ab. Noch im selben Jahr kam sie nach Deutschland und setzte ihre pianistische Ausbildung bei Akos Hernady fort, ehe sie sich im Herbst 2003 für das Magisterstudium Musikpädagogik und ein solistisches Aufbaustudium in der Klavierklasse von Rolf Kohlrausch an der Universität Augsburg einschrieb. Verschiedene Meisterkurse sowie die Teilnahme an der Internationalen Musikakademie in Flaine (Frankreich) sind weitere prägende Stationen ihres musikalischen Werdegangs.

Natalia Avella war zwei Mal Preisträgerin bei Wettbewerben des Konservatoriums von Bogotá. Zahlreiche Auftritte als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin in Kolumbien, sowie in Frankreich und Deutschland zeugen von einer regen Konzerttätigkeit. Als Solistin spielte sie auch mit dem Augsburger Universitätsorchester unter Bernd-Georg Mettke und dem Deutschen Radio Kammerorchester unter Tilmann Köster. Seit ihrer Rückkehr nach Kolumbien im Jahr 2011 arbeitet Natalia Avella sehr intensiv als Kammermusikerin, besonders mit dem Klarinettisten Diego Pinzón. Im Jahr 2012 wurde sie auf eine Professur für Klavier an der Universidad Industrial de Santander in Bucaramanga (Kolumbien) berufen.

Das Duo

logo UISDie musikalische Partnerschaft von Diego Pinzón und Natalia Avella besteht seit 2011, als beide Musiker im Auftrag ihrer Universitäten eine gemeinsame Erkundung des Repertoires für Klarinette und Klavier unternahmen. Neben den klassischen Meisterwerken widmen sich beide besonders den Werken lateinamerikanischer Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, was ihnen viel Sympathie und großen Erfolg bei ihren Konzerten einbringt. Zahlreiche Auftritte in Kolumbien, sowie die Teilnahme an verschiedenen Festivals wie ClariSax Medellin, ClariBogotá, dem XXIX. und XXX. Festival Internacional de Piano Universidad Industrial de Santander, Il Congreso Latinoamericano de Clarinete (Lima/Peru) und dem XIV. Festival Internacional Música Clásica por los Caminos del Vino (Mendoza/Argentinien) sind Zeichen einer zunehmenden Konzerttätigkeit und steigern mehr und mehr ihre Popularität.

Programm

Gioachino Rossini (1792 – 1868)
Introduktion, Thema und Variationen über La pace mia smarrita aus „Moses in Ägypten“ und ein Thema aus „La donna del lago“

Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Sonate Es-Dur op. 167

Allegretto
Allegro animato
Lento
Molto allegro

André Messager (1853 – 1929)
Solo de concours für Klarinette und Klavier

Pause

Blas-Emilio Atehortua (*1943)
Sonate op. 214

Dialogue – Cadenza
Scherzo
Andantino
Finale: Presto

George Gershwin (1898 – 1937)
Drei Préludes

Allegro ben ritmato e deciso
Andante con moto e poco rubato
Allegro ben ritmato e deciso

Fulgencio Garcia (1880 – 1945)
La gata golosa

Astor Piazzolla (1921 – 1992)
Libertango

Karten zu 20 € (Block A) bzw. 15 € (Block B) – Schüler und Stundenten zahlen auf allen Plätzen 10 € – gibt es zuzüglich 10 % Vorverkaufsgebühr bei der Kur- und Stadtinformation Königstein, Hauptstraße 13a (Kurparkpassage).
Hinweis: Mitglieder des Fördervereins Haus der Begegnung e.V. können Eintrittskarten zu allen unseren Veranstaltungen ohne Vorverkaufsgebühr direkt über unseren Vorsitzenden Manfred Colloseus (Telefon 06174-3588, Email: post@foerderverein-hdb.de) erhalten.

Der Funke der Begeisterung springt sofort über – Jugendchor und Jugend-Sinfonie-Orchester glänzen

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Schon beim Orchester-Konzert vor Königsteiner Schülern am Tag zuvor war die außerordentliche musikalische Qualität der jungen Musiker zu vernehmen.

Ein erwartungsvolles Publikum an einem wunderschönen Sommerabend, ein voll besetzter Saal und die Ferien vor Augen waren die besten Voraussetzungen für ein wunderschönes Konzert von Jugendchor und Jugend-Sinfonie-Orchester Hochtaunus.

Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Dirigent Lars Keitel im Kreise der aufmerksamen und spielfreudigen jungen Musiker. Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Nachdem Chor und Orchester sich zuvor einige Tage intensiv vorbereitet und bereits getrennt aufgetreten waren, stand mit dem gemeinsamen Konzert im Haus der Begegnung unter der Schirmherrschaft von Landrat Ulrich Krebs der Höhepunkt an.

Schnell sprang der Funke der Begeisterung der jungen Musiker auf das Publikum über. Es war förmlich zu spüren, welche Freude man bereits an den Probetagen beim Musizieren und Einstudieren miteinander hatte. Mehr als deutlich wurde, dass beim Chor die Musikpädagogen Jan Schumacher und Johannes Breuninger und beim Orchester Lars Keitel, der bereits am Tag zuvor im Haus der Begegnung mit dem Orchester ein Schülerkonzert gegeben hatte, den Grundstein dafür gelegt hatten.

Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Die jungen Damen des Chores verbreiteten genauso viel Freude… Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Die Darbietungen des Chors im ersten Teil der Veranstaltung überzeugten neben dem beachtlichen Können auch durch das breite Spektrum des Programms. Ob Robert Schumanns „Zigeunerleben“, Audrey Snyders „Ubi Caritas“, Rogerio Moreira Campos „What a wonderful world” oder Oscar Petersons „Hymn of freedom“, der Wohlklang der jugendlichen Stimmen, vom Bad Homburger Pianisten Hanno Lotz gefühlvoll am Flügel begleitet, verzauberten das Publikum.

Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

…wie die jungen Herren. Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Das gelang nach der Pause ebenso beeindruckend dem Jugend-Sinfonie-Orchester. Nach Samuel Barbers „Adagio for Strings“ wurde Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll („Die Unvollendete“) zum absoluten musikalischen Höhepunkt und Glanzstück des Abends. Erich Wolfgang Korngolds Musik zum Film „Herr der sieben Meere“ und Marc Knopflers „Local Hero“ gelangen zu weiteren absoluten Kunstgenüssen.

Professor Christopher Brandt ganz in seinem Element. Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Professor Christopher Brandt ganz in seinem Element. Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Das von Professor Christopher Brandt eigens für das Orchester arrangierte und von ihm an der E-Gitarre begleitete Werk „Local Hero“ riss das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Den hervorragenden Schlusspunkt setzte Elmer Bernsteins Filmmusik „Die glorreichen Sieben“.

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Der Chor auf der Balustrade, das Orchester auf der Bühne – ein Hörgenuss auf allen Ebenen und von allen Seiten. Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Abschließend sei Gregor Maier, Geschäftsführer der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung des Hochtaunuskreises, zitiert, der folgendes Resümee zog: „Königstein hat mit dem Haus der Begegnung eine Veranstaltungsstätte, die in unserer Region Ihresgleichen sucht – nicht nur im Hinblick auf die technischen und logistischen Möglichkeiten, sondern auch hinsichtlich der Atmosphäre und nicht zuletzt der herausragenden Gastfreundschaft und professionellen Begleitung, die unser Chor  und Orchester erfahren durften – dafür an alle Beteiligten auch von meiner Seite aus ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ Das Konzert am Donnerstag war auch aus unserer Perspektive ein echter Höhepunkt; gerade auch für die jungen Musikerinnen und Musiker war es ein besonderes Erlebnis, ihr Können einmal auf der großen Bühne vor einem vollen Haus präsentieren zu können!“

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Foto: Lutz Berger/Hessischer Sängerbund

Die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung durch den Förderverein, nur möglich durch die Spenden der Mitglieder, war für unsere gemeinsam musizierende Jugend des Hochtaunuskreises und zur Förderung des Hauses der Begegnung mehr als sinnvoll angelegtes Geld.                                                                                        Manfred Colloseus

150 junge Musiker am 24. Juli im Haus der Begegnung

Jugendsinfonieorchester_2014Der Förderverein Haus der Begegnung unterstützt sehr gerne die musikalische Jugendarbeit des Hochtaunuskreises. Und so war es für uns selbstverständlich, dass wir ein Konzert des „Jugend-Sinfonie-Orchesters und des Jugendchores Hochtaunus“ in unserem Haus der Begegnung fördern.
Einen Besuch dieses sicher außergewöhnlichen Konzerts so vieler musikbegeisterter jungen Menschen legen wir unseren Mitgliedern gerne ans Herz.
Mehr Informationen zu Mitwirkenden und zum Konzert erfahren Sie in nachfolgender Pressemitteilung des Hochtaunuskreises.

Jugend-Sinfonie-Orchester und Jugendchor Hochtaunus: Probenwoche gestartet

Der Taunus singt und klingt: Die Mitglieder des Jugend-Sinfonie-Orchesters und des Jugendchors Hochtaunus beziehen in diesen Tagen ihre Probenquartiere in den Jugendherbergen Bad Homburg und Oberreifenberg, um an ihren diesjährigen Konzertprogrammen zu arbeiten. Die insgesamt 150 Jugendlichen arbeiten dabei intensiv mit einem Dozententeam ausgesuchter Profi-Musikerinnen und -Musiker zusammen. Die musikalische Leitung liegt bei Lars Keitel (Jugend-Sinfonie-Orchester) und Jan Schumacher (Jugendchor).

In diesem Jahr stehen insgesamt drei Konzerte auf dem Programm. Den Höhepunkt bildet das Konzert am Donnerstag, 24. Juli, 19:30 Uhr im Haus der Begegnung in Königstein. Jugendchor und Jugend-Sinfonie-Orchester werden dann die Höhepunkte ihrer diesjährigen Programme präsentieren. „Das Haus der Begegnung in Königstein ist ein hervorragend geeigneter Konzertsaal für unsere Ensembles. Ich freue mich sehr, dass es dank der Unterstützung durch die Stadt Königstein und durch den Förderverein Haus der Begegnung Königstein gelingt, diesen großen gemeinsamen Konzertabend anzubieten“, betont Landrat Ulrich Krebs. Karten zum Preis von 15,- EUR (8,- EUR für Schüler und Studenten) sind erhältlich bei der Kur- und Stadtinformation Königstein, der Buchhandlung Millennium sowie an der Abendkasse.

Bereits zuvor werden Chor und Orchester jeweils in einem eigenen Konzert zu erleben sein: Den Auftakt macht am Dienstag, dem 22. Juli, das Jugend-Sinfonie-Orchester mit einem Open-Air-Konzert im Freilichtmuseum Hessenpark. Das Orchester präsentiert unter dem Motto „Soundtrack“ Musik aus großen Filmen der Kinogeschichte. Zu hören sind unter anderem Werke von Erich Wolfgang Korngold, Aaron Copland, Samuel Barber und Elmer Bernstein. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Mensa der Christian-Wirth-Schule in Usingen statt. Karten zum Preis von 15,- Euro bzw. 8,- Euro (Schüler, Studenten) sind an der Abendkasse erhältlich; das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.

Am Mittwoch, dem 23. Juli, folgt im Kulturforum Hochtaunus in Weilrod-Hasselbach ein Konzertabend, den der Jugendchor Hochtaunus unter dem Motto „A S(w)inging Journey“ gestaltet. Beginn ist um 19.30 Uhr, die Karten an der Abendkasse kosten 12,- bzw. 6,- Euro.

Info:
Das Jugend-Sinfonie-Orchester und der Jugendchor Hochtaunus existieren seit 2010 bzw. 2011 als Projekte der musikalischen Nachwuchsförderung im Hochtaunuskreis; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen 11 und 25 Jahren alt. Das Jugend-Sinfonie-Orchester wird getragen durch die Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung – Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis; der Jugendchor befindet sich in gemeinsamer Trägerschaft der Gerning-Stiftung und des Sängerkreises Hochtaunus.

Weitere Informationen:
www.jso-jc-hochtaunus.de

Chansons erfreuen das Herz

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Der Raum Altkönig war fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Petra Kresser & Thomas Ehrle im HdB

Das Duo präsentierte die unvergessenen Chansons von Jacques Brel und eigene Titel.

Einen ganz bezaubernden Chanson-Spätnachmittag erlebten die Gäste im voll besetzten Raum Altkönig im Haus der Begegnung am Sonntag, 6. Juli 2014. Das Duo Petra Kresser (Gesang) und Thomas Ehrle (Klavier) begeisterte die Zuhörer und auch die Presse.
Petra Kresser verstand es mit ihrer ausdrucksstarken Stimme die berührenden und bewegenden Lieder von Jacques Brel wunderbar zu interpretieren. Aber auch ihre selbst komponierten Lieder, gesungen in deutscher Sprache, erzählten Geschichten, bei denen man gerne zuhörte.
Ihr kongenialer Partner Thomas Ehrle überzeugte mit seinem hervorragenden Spiel am Klavier und ergänzte den Gesang Kressers zu einem außergewöhnlich schönen Hörgenuss.
Der Beginn um 17 Uhr erwies sich als eine gute Uhrzeit, denn so konnten alle Gäste beschwingt und bestens gelaunt in den Sonntagabend starten.

Presse

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Kritik in der Königsteiner Woche (verlinkt).

TZ

Kritik in der Taunus Zeitung

Ballett und Konzert – Festveranstaltung der „Brücke zwischen Ost und West“

Zum 15-jährigen Bestehen unseres Mitglieds „Brücke zwischen Ost und West“ lädt der Verein herzlich zu seiner Festveranstaltung ins Haus der Begegnung ein. Alle Gäste dürfen sich sowohl auf Ballettdarbietungen als auch auf ein klassisches Konzert freuen.
Und wie immer bei der „Brücke“, darf allerhöchste Qualität erwartet werden.

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Unsere Abos für Klassikfreunde

Unser Förderverein bietet in der Reihe „Königsteiner Kammerkonzerte Tilmann Köster“ Abonnements an. Sie umfassen vier Konzerte pro Saison.

Preise:
Kategorie 1 (Reihen 1 – 10):
65 Euro für alle vier Konzerte pro Saison

Kategorie 2 (Reihen 13 – 16):
50 Euro für alle vier Konzerte pro Saison

Programm Saison 2014/2015:

21. September 2014: 9. November 2014:
Duo Klarinette La Serena
Diego Pinzón, Klarinette Cross-Over-Ensemble
Natalia Avella, Klavier

25. Januar 2015: 15. März 2015:
Klavierabend mit Liederabend mit
Rolf Kohlrausch Samantha Gaul, Sopran
Christopher Park, Klavier

Abo-Buchung:
Telefonisch bei Manfred Colloseus: 06174 – 3588
Per E-Mail: post@foerderverein-hdb.de

Um den aktuellen Stand der Abo-Belegung abzurufen, schauen sie bitte hier vorbei.

Eine Lerche flattert durchs HdB

IMG_7848Ein wunderbares Konzert der Sonderklasse erlebten die Besucher, die am Samstag, 15. März 2014, ins Haus der Begegnung gekommen waren. Der HdB-Förderverein hatte mit der jungen Violinistin Caroline Adomeit eine genauso virtuose wie temperamentvolle Ausnahmemusikerin gewinnen können, die zusammen mit den Mainzer Kammersolisten das Publikum beglückte.

Den Anfang machte das Konzert für Violine und Orchester D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier wurden die fantastischen Mainzer Kammersolisten – allesamt Mitglieder des renommierten Mainzer Philharmonischen Orchesters – zusätzlich von zwei Oboen und zwei Hörnern unterstützt, was für eine beeindruckende Klangfülle sorgte.

Besonders gut in Erinnerung blieb den Besuchern das Stück „The Lark Ascending“ von Ralph Vaughan Williams. Übersetzt heißt das Werk „Die aufsteigende Lerche“ –  und die Interpretation der Solo-Violine Caroline Adomeits ließ das zarte Vögelchen förmlich lebendig im großen Saal des HdB herumflattern. Ein herausragendes Hör-Erlebnis!

Nach der Pause erklang das Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll von Felix Mendelssohn Batholdy. Für alle Stücke galt, dass die Besucher sich kaum entscheiden konnten, mit geschlossenen Augen in der wunderbaren Musik zu versinken oder wachen Blicks das Dargebotene zu genießen – so groß war der Kunstgenuss.

Als Zugaben brachte die Violinistin mal irische Weisen, mal ungarische Zigeunermusik – zu beiden schwang sie gleichzeitig Geige spielend die hübschen Tanzbeine, sodass das Publikum automatisch mitklatschen musste. Bezaubernd!

Das hochkarätige und anspruchsvolle Konzert hätte mehr Besucher verdient. Aber die Anwesenden waren begeistert und tragen dieses Gefühl sicherlich in die Welt hinaus.

Pressestimmen

Kritik in der Königsteiner Woche. Bitte klicken Sie das Bild an, um zum PDF zu gelangen.

Kritik in der Königsteiner Woche. Bitte klicken Sie das Bild an, um zum PDF zu gelangen.

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Presserbericht in der Taunus Zeitung.
Bitte auf das Foto klicken, um zur großen Ansicht zu gelangen.

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Violinkonzert mit Caroline Adomeit und den Mainzer Kammersolisten

Mozart, Vaughan Williams und Mendelssohn Bartholdy im Haus der Begegnung

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Unser aktuelles Plakat.

Der Förderverein Haus der Begegnung Königstein präsentiert mit der jungen Violinistin Caroline Adomeit und den versierten Mainzer Kammersolisten mit 17 Musikern erneut ein Konzert im großen Saal des HdB, das hochwertigen Kunstgenuss verspricht.

In der Reihe „Königsteiner Kammerkonzerte Tilmann Köster“ werden am Samstag, 15. März, das Konzert für Violine und Orchester D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, das Stück „The Lark Ascending“ von Ralph Vaughan Williams und nach der Pause das Konzert für Violine und Streichorchester von Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören sein. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass startet um 18.30 Uhr.

Das Programm wurde in seinen Ursprüngen noch von dem vor gut einem Jahr verstorbenen Königsteiner Dirigenten Tilmann Köster initiiert, dem zu Ehren das von ihm so geschätzte Mendelssohn-Violinkonzert für Solovioline und Streichorchester erklingen wird.

Caroline Adomeit studierte bei renommierten Solisten wie Kolja Blacher, Prof. Hermann Krebbers (Holland) und Prof. Ingolf Turban (München), bei dem sie ihr Konzertexamen mit höchster Auszeichnung absolvierte. Die sich anschließenden Meisterkurse bei Prof. Antje Weithaas und Prof. Zakhar Bron gaben ihrer bisherigen Konzertlaufbahn eine zusätzliche Prägung.

Im Juli 2012 wurde ihre Debut-CD „From Bach to Jazz“ in Kanada mit einem internationalen Preis ausgezeichnet. Die hervorragenden Rezensionen internationaler Fachzeitschriften über ihre CDs, insbesondere der Bach-Interpretationen, hat den Wunsch der Experten nach einer kompletten Bach-Einspielung hervorgerufen („The Strad-Magazin“, London, 2011 und 2012).

Ebenfalls hervorzuheben ist Caroline Adomeits soziales Engagement. In zahlreichen Benefizkonzerten für die verschiedensten Hospize und Tafeln, wie beispielsweise für das Kinderhospiz Bärenherz, aber auch für bedürftige Menschen in Deutschland, Flutopfer in Pakistan, Aidswaisenkinder in Afrika sowie für die Neue Synagoge in Mainz erspielte sie bis heute über 80.000 Euro.

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Die Mainzer Kammersolisten zusammen mit der Violinistin Caroline Adomeit.
Foto: Thomas Nolte

Die Mainzer Kammersolisten, die auch mit Bläsern nach Königstein kommen, setzen sich vorwiegend aus Mitgliedern des Mainzer Philharmonischen Orchesters zusammen. Das Ensemble entstand 2011 aufgrund eines Einspringens im Staatstheater. Es hat anschließend beschlossen, zusammen zu bleiben, um außergewöhnliche Programme zu realisieren und junge Solisten zu fördern.

Karten zu 15 bzw. 20 Euro (Schüler und Studenten 10 Euro), zuzüglich Vorverkaufsgebühr, gibt es ab sofort bei der Kur- und Stadtinformation Königstein, Hauptstraße 13 a, Telefon (06174) 202-281.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Konzert für Violine und Orchester D-Dur KV 218

Allegro moderato
Andante cantabile
Finale: Rondeau

Ralph Vaughan Williams (1872 – 1958)

The Lark Ascending

Pause

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll

Allegro
Andante
Allegro

Junge Künstler begeistern das Publikum im Haus der Begegnung

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Christopher Park zeigte erneut sein außerodentliches Talent.

Am Samstag, 9. November 2013, begeisterte das Königsteiner Publikum aufs Neue der junge Pianist Christopher Park, der längst eine internationale Karriere begonnen hat. Denn inzwischen spielt er weltweit umjubelte Konzerte. In den gut gefüllten großen Saal des Hauses der Begegnung kam er dieses Mal nicht alleine. Er brachte Freunde (und auch zwei entzückende Schülerchen) mit, die ebenfalls auf dem Sprung in die erfolgreiche Professionalität sind. Alle Künstler boten dem begeisterten Publikum einen musikalischen Hochgenuss.

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Christopher Park am Flügel wurde begleitet von (von links) Alexander Wies (Violine), Vladimir Babeshko (Bratsche) und Hyun-Mi Kim (Violoncello).

Christopher Park machte mit Ludwig van Beethoven, Sonate op. 10 Nr. 3 d-dur, den furiosen Anfang. Beim anschließenden Klavierquartett Nr. 1 g-moll, KV 478, von Wolfgang Amadeus Mozart begleiteten Alexander Wies (Violine), Vladimir Babeshko (Bratsche) und Hyun-Mi Kim (Violoncello) den Pianisten und zeigten ebenfalls ihr hervorragendes Können an ihren Instrumenten.

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Früh übt sich: Leonie Wiegel …

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… und Alina Gründel.

Nach der Pause konzertierten mit Chopin-Stücken zwei kleine Schülerinnen Parks zum ersten Mal vor großem Publikum und machten ihre Sache ganz wunderbar. Leonie Wiegel spielte die Nocturne op. posth. cis-moll und Alina Gründel interpretierte den Walzer op. 70 Nr. 2 f-moll.

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Begeisterte mit ihrer wunderbaren Stimme: Samantha Gaul.

Mit Samantha Gaul betrat dann eine Sopranistin die Bühne, die mit ihrer warmen, sehr gefälligen Stimme das Publikum gleichfalls begeisterte. Für ihre Lieder aus den Myrthen von Robert Schuman, begleitet von Christopher Park am Flügel, gab es stürmischen Applaus. Ohne die erstklassige Zugabe von Mendelssohns Hexenlied wurde sie nicht gehen gelassen.

Unser Förderverein freut sich über dieses beglückende Konzert und ist stolz darauf, dass wir diesen hochkarätigen Genuss im Königsteiner Haus der Begegnung unseren wieder so zahlreich erschienenen Gästen präsentieren konnten.

Schon jetzt möchten wir allen Interessierten unser nächstes Konzert in der Reihe „Königsteiner Kammerkonzerte Tilmann Köster“ ans Herz legen: Am Samstag, 15. März 2014, erwarten wir ein Violinkonzert mit Caroline Adomeit und den Mainzer Kammersolisten.

Pressestimmen

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Taunus Zeitung vom 12. November 2013. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

Königsteiner Woche vom 14.11.2013. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern

Königsteiner Woche vom 14.11.2013. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

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