Sonntag, 26. April 2026, 17 Uhr, Großer Saal
Duo-Abend Violine und Klavier
Julia Gniza, Violine
Tatiana Orloff, Klavier
Das Orloff-Duo, bestehend aus der Geigerin Julia Gniza und der Pianistin Tatiana Orloff, verbindet seit Kindheitstagen gemeinsame musikalische Wege. Beide Musikerinnen sind mehrfach ausgezeichnet, unter anderem beim Fidelio-Wettbewerb in Wien, beim World Classical Music Award (London) sowie beim Anton Rubinstein Wettbewerb in Düsseldorf. Als Duo gastierten sie bei internationalen Festivals wie Music in the Mountains (USA), dem Jugendstilfestival Bad Nauheim sowie den Anacapri Masterclasses (Italien). Ihr Repertoire reicht von Barock und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Im Haus der Begegnung präsentieren sie ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Robert Schumann, Johannes Brahms sowie die berühmte „Kreuzer-Sonate“ von Ludwig van Beethoven.



Das Bad Homburger Kammerorchester hat schon mehrfach erfolgreich in Königstein gastiert. Bei seinem nächsten Konzert im Haus der Begegnung wird es uns wieder mit eingängigen Werken aus Klassik und Romantik erfreuen. Solistin ist die Pianistin Diana Sahakyan, die ebenfalls hier schon mit unterschiedlichsten Besetzungen zu erleben war. Bei ihrem Auftritt wird sie das sehr beliebte Konzert A-Dur KV414 von Wolfgang Amadeus Mozart spielen.



Haydn – Klaviertrio G-Dur Hob.: XV:25 „Zigeunertrio“


Es ist ungewöhnlich, wenn die Gedanken und das Leben einer Frau, die vor 900 Jahren gelebt hat, unser Leben heute noch bewegen. Bei Hildegard von Bingen (1098 – 1179) ist das der Fall. Als zehntes Kind in eine adelige Familie geboren, erhielt sie schon früh Bildung und wurde mit 38 Jahren Magistra eines Klosters. Als sie mit 42 Jahren eine Vision bekommt, lässt der Papst diese prüfen und bestätigt ihre Sehergabe. Fortan erhält sie die Erlaubnis, ihre Visionen aufzuschreiben und damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie wird nicht nur Beraterin vieler geistlicher und weltlicher Würdenträger, sondern berät auch einfache Menschen. Hildegard interpretiert zudem liturgische Texte, beobachtet die Natur, benennt Missstände in Welt und Kirche, komponiert, malt und sieht den Menschen als Geschöpf Gottes, das „Himmel und Erde in sich selbst trägt.“ Krankheit entsteht, wenn die im Menschen angelegten Naturgesetze in ein Ungleichgewicht kommen.