Hardy Rittner spielt Chopin

img1017sepia-kleinDie neue Konzertsaison des Fördervereins Haus der Begegnung wird am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr mit dem Ausnahmepianisten Hardy Rittner eröffnet. Der zweifachen Echo-Preisträger wird sein Konzert im großen Saal des Hauses der Begegnung ganz Frédéric Chopin widmen.

Als einer der herausragenden Künstler der jüngeren Generation präsentiert Hardy Rittner den Komponisten Chopin, der dem Klavier in einzigartiger Weise seine besondere Stellung gegeben hat. Im Programm vorgesehen sind neben den vier Impromptus sowie einigen Mazurkas und Nocturnes, auch die 24 Préludes op. 28.

Geboren 1981 in Rüsselsheim, erhielt Hardy Rittner seinen ersten Klavierunterricht mit vier Jahren und begann sein Klavier- und Hammerklavierstudium 1998 an der Universität Mozarteum Salzburg. Nach dem Diplom 2003 mit Auszeichnung setzte er sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fort und schloss es im Februar 2010 mit dem Konzertexamen ab. Ebenfalls 2010 beendete er dort erfolgreich sein weiteres Hauptfach, das Studium der Musiktheorie. Während des Studiums belegte Hardy Rittner mehrere Meisterkurse. Er wurde in die Reihe „Yehudi Menuhin Live-Music-Now“, Salzburg, aufgenommen und 2002/2003 durch ein Stipendium des Herbert-von-Karajan-Centrums Wien für seine außergewöhnliche künstlerische Begabung gewürdigt.

Zahlreiche Konzerte führten ihn in fast alle Länder Europas, in die USA, nach Südkorea und nach Taiwan. Im Oktober 2009 erhielt Hardy Rittner den „Echo-Klassik-Preis“ als „Nachwuchskünstler des Jahres 2009“ und für seine Einspielung von Schönbergs Klavierwerk folgte im Oktober 2010 der Echo für die „Solistische Einspielung des Jahres (20. – 21. Jahrhundert) Klavier“.

Hardy Rittner ist in Königstein kein Unbekannter. So spielte er bereits vor einigen Jahren noch im ehemaligen Sonnenhof in einer Martinée des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein mit Le Cannet, in dem seine Eltern Mitglieder sind. Seine Konzertkarriere begann Hardy Rittner wenig später bei Ars Vivendi-Salonkultur im Falkensteiner Grand Kempinski.

Karten zu 15 bzw. 20 € (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) gibt es bei der Kur- und Stadtinformation Königstein, Hauptstraße 13a (Kurparkpassage) oder an der Abendkasse.

60 Jahre Haus der Begegnung – das wird gefeiert!

Plakat 60 Jahre HdBAm 15. September vor 60 Jahren wurde das Haus der Begegnung eingeweiht. Ein gebührender Anlass, diesen Geburtstag mit allen Bürgern der Stadt zu feiern. Daher lädt die Stadt Königstein alle Interessierten ein, am Freitag, 25. September, um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) bei freiem Eintritt ins HdB zu kommen, um gemeinsam diesen Ehrentag zu begehen. Zuvor, um 17.30 Uhr, wird die Hl. Messe von Vertriebenenbischof Dr. Reinhard Hauke in der Kollegskirche Königstein, Bischof-Kindermann-Straße 11, zelebriert, der auch die Festrede bei der späteren Feierstunde halten wird.
Bei der Feier im HdB wird nach kurzen Ansprachen ein unterhaltsames Abendprogramm mit Musik und Tanzvorführung geboten. Nach dem offiziellen Teil geht es im Foyer mit einem Sektempfang und weiterer musikalischen Unterhaltung weiter.

Wer dabei sein möchte, holt sich einfach kostenlose Eintrittskarten bei der Kur- und Stadtinformation, Hauptstraße 13a (Kurparkpassage). Sie hat montags bis freitags durchgehend von 9.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Das Haus der Begegnung hat eine spannende Geschichte. Am 15. September 1955 wurde es eingeweiht und war über Jahrzehnte Anlaufpunkt der internationalen Ostpriesterhilfe und von „Kirche in Not“, die sich in den Zeiten des „eisernen Vorhangs“ vor allem der osteuropäischen Priester und ihrer Gemeinden annahmen. Große Kongresse katholischer Würdenträger wurden hier abgehalten.
Aber im Souterrain des großen Saales befanden sich auch die Garagen für die „Kapellenwagen“ und es lagerten Hilfsgüter, die zur geistlichen und materiellen Unterstützung der im kommunistischen Machtbereich lebenden Bevölkerung in ganz Osteuropa eingesetzt wurden.
Konzipiert wurde das Haus von dem Frankfurter Architekten Hans Busch. Die künstlerische Gestaltung lag in den Händen des bildenden Künstlers Jupp Jost aus Hattersheim. Berühmt geworden sind die Sgraffiti der beiden apokalyptischen Engel. Der Engel mit der Posaune als Bote der Hoffnung schmückt die Hauptfassade. Der zweite Engel mit der Fackel ziert an der Bischof-Kaller-Straße die Seitenfassade.
1991 wurde das Haus von der Stadt Königstein gekauft und das Ringen um die Halle begann – das mit der energetischen Sanierung und der Wiedereröffnung 2012 ein viel beachtetes Ende fand und damit den Beginn einer neuen Ära des Hauses der Begegnung begründete.

Förderverein lädt ein zum Rückblick auf 60 Jahre Haus der Begegnung

009 Haus der Begegnung-historisch_kleinerAm 15. September 1955 wurde das Haus der Begegnung nach nur einem Jahr Bauzeit feierlich geweiht. Ergänzend zur offiziellen Festveranstaltung der Stadt Königstein zu „60 Jahre HdB“ bietet der Förderverein Haus der Begegnung einen spannenden Vortrag an. In einer Zeitreise mit historischen Fotografien wird Vorsitzender Manfred Colloseus nicht nur auf die Geschichte des Hauses eingehen. Er wird auch Bilder Königsteins zu Beginn des 19. Jahrhunderts präsentieren und das Entstehen der Kasernen nach dem Ersten Weltkrieg für die französischen und später englischen Besatzungsmächte erläutern. Auch die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wird dargestellt. Mit der Nutzung der Gebäude durch die aus dem Osten Deutschlands geflüchteten und vertriebenen Menschen wurde nach Kriegsende eine neue Epoche eingeläutet.

Der fotografische Rückblick von Manfred Colloseus wird am Montag, 21. September, 19.00 Uhr, im Raum Hardtberg des Hauses der Begegnung zu erleben sein. Bei freiem Eintritt sind Gäste herzlich willkommen. Ein Teil der Fotodokumente sind zudem während des gesamten Septembers in einem Schaufenster der Stadtbibliothek zu sehen.

Kammerkonzerte Tilmann Köster: Neue Saison beginnt

Die Reihe „Kammerkonzerte Tilmann Köster“ geht in eine neue Saison, die am 11. Oktober mit einem Chopin-Abend des Echo-Preisträgers Hardy Rittner beginnt.

Das gesamte Programm können Sie hier sehen.

Für diese Konzertreihe bietet der Förderverein ein Abonnement an. Nähere Infos dazu hier.

Alle Konzerte finden sonntags statt. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.
Der Vorverkauf für Hardy Rittner hat begonnen.

Saison 2015 / 2016:

11. Oktober 2015
Klavierabend Hardy Rittner

img1122-kleinDer zweifache Echopreisträger Hardy Rittner wird mit einem ganz Frédéric Chopin gewidmeten Programm die Saison 2015/16 eröffnen. Als einer der herausragenden Künstler der jüngeren Generation präsentiert er uns den Komponisten, der dem Klavier in einzigartiger Weise seine besondere Stellung gegeben hat.
Im Programm vorgesehen sind neben den vier Impromptus sowie einigen Mazurkas und Nocturnes, auch die 24 Préludes op. 28, von denen beim Bärenreiter-Verlag im Herbst 2015 eine von Rittner mit Spielanweisungen und Kommentaren versehene neue Ausgabe erscheinen wird.

 

8. November 2015
Quartett Olé
Ole-kleinCarolina Hernández – Querflöte, Carlos Vivas – Cuatro, Frederich Helbing – Gitarre, Nicolà von Goetze – Kontrabass

Ganz im Sinne Tilmann Kösters und seiner Idee folgend, besonders junge Talente zu fördern, erleben Sie vier Absolventen der Frankfurter Musikhochschule, die sich im Quartetto Olé zusammengeschlossen und in einer seltenen Instrumenten-Kombination den Schwerpunkt ihres Konzertes auf lateinamerikanische Musik gelegt haben.

14. Februar 2016
Harparlando – Konzert mit zwei Harfen

Harparlando_kleinDas Harfen-Duo Harparlando mit Johanna Keune und Karin Schnur spielt seit 2009 zusammen und ist seit 2011 alljährlich auf einer erfolgreichen „Sommertour“ in ganz Deutschland zu hören. Das vielseitige Repertoire der beiden Künstlerinnen reicht von Barock über Romantik bis hin zu neuer Musik. Besonders reizvoll wird ihr Programm durch eigene Arrangements von Jazzstandards und Weltmusik, denen sie sich mit Freude widmen. Ein Klangerlebnis der besonderen Art.

24. April 2016
Kerstin Bruns, Sopran und das Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz

Bruns-kleinZum Abschluss der zweiten Abonnement-Saison präsentiert der Förderverein die aus Königstein stammende Sopranistin Kerstin Bruns und das Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz. Die vielseitige Künstlerin hat sich sowohl als Konzertsängerin als auch mit ausgewählten Opernrollen einen Namen gemacht. Alle Orchestermusiker sind hauptamtlich in den Orchestern des Nationaltheaters Mannheim, im Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im festen Engagement. Zusammen werden sie mit beliebten Melodien aus Operette und Musical mit uns gemeinsam den Frühling begrüßen.

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Konzert und Gespräch in bester Symbiose

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Rolf Kohlrausch am Flügel.

Der Förderverein freut sich über ein wunderbares Klavierkonzert, das am Sonntag, 25. Januar 2015, viele Besucher im großen Saal des Hauses der Begegnung begeisterte. Viel mehr Gäste, als eigentlich erwartet. Denn die Konkurrenz an klassischen Konzerten war in diesen Tagen doch recht groß.

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Rolf Kohlrausch gab Erläuterungen zu den einzelnen Stücken.

Der Bad Homburger Pianist Rolf Kohlrausch, der den Vorstand seit einiger Zeit auch als musikalischer Berater bereichert, verstand es, das Publikum mit Werken von Schubert, Beethoven und Debussy zu erfreuen. Aber nicht nur sein famoses Wirken am Flügel überzeugte. Auch seine interessanten Ausführungen zu den einzelnen Kompositionen und ihren Schöpfern gaben spannende Einblicke in die Entstehung der einzelnen Werke. Die Überschrift des Spätnachmittags, „Gesprächskonzert“, war somit angenehm gerechtfertigt. Denn neben der anregenden Musik auf dem wohltemperierten Flügel, erfuhren die Gäste viel Wissenswertes.

Mit dem kommenden Liederabend am 15. März 2015 mit der jungen Sopranistin Samantha Gaul, die von dem Ausnahme-Pianisten Christopher Park begleitet werden wird, schließt der Förderverein seine Konzert- und Abonnementreihe 2014/2015 ab. Für die neue Saison 2015/2016 konnten aber bereits schon wieder hervorragende und sehr interessante Künstler und Ensembles verpflichtet werden, auf die man sich jetzt schon freuen kann. Demnächst wird das neue Programm vorgestellt.

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Konzertkritik der Taunus Zeitung. Beim Klick auf das Bild öffnet sich ein PDF-Dokument mit der vollständigen Kritik.

Konzert-Kritik der Königsteiner Woche. Beim Klick führt ein Link zum vollständigen Artikel.

Konzert-Kritik der Königsteiner Woche. Beim Klick führt ein Link zum vollständigen Artikel.

Gesprächskonzert mit Rolf Kohlrausch (Klavier)

Pianist Kolf Kohlrausch spielt und erläutert Stücke von Schubert, Beethopven und Debussy.

Pianist Kolf Kohlrausch spielt und erläutert Stücke von Schubert, Beethoven und Debussy.

Für Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr, lädt der Förderverein des Hauses der Begegnung zu einem Klavierkonzert in den großen Saal des HdB ein, bei dem die wunderbare Musik auf dem Flügel nicht unkommentiert gespielt wird.

Pianist Rolf Kohlrausch wird zu den einzelnen Stücken interessante und sicherlich auch noch unbekannte Informationen geben und auch die eine oder andere Anekdoten erzählen, die besondere Einblicke in das Werk und die jeweilige Zeit der Komponisten geben. Deshalb hat der Königsteiner Verein diesen Kunstgenuss „Gesprächskonzert“ genannt.

Wen oder was hatte Franz Schubert im Sinn, als er das Impromtu As-Dur schrieb? Wem war die Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll von Ludwig van Beethoven gewidmet und warum wurde das erste Heft der Préludes von Claude Debussy sofort zum großen Erfolg und gilt bis heute als Inbegriff Debussy’scher Klavierkunst?

Pianist Rolf Kohlrausch, der auch im Vorstand des Fördervereins als Künstlerischer Berater mitarbeitet, weiß die Antworten. Und er teilt sie mit dem Publikum genauso gekonnt, wie sein exzellentes Spiel der Werke dieser Ausnahmekomponisten. Ein genauso musikalisch-anregendes wie informatives Konzert erwartet die Gäste.

Platzkarten zu 15 beziehungsweise 20 Euro (Schüler und Studenten zahlen auf allen Plätzen 10 Euro), jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühr, gibt es bei der Kur- und Stadtinformation Königstein, Hauptstraße 13a (Kurparkpassage), Telefon (0 61 74) 20 22 51.

Programm

Franz Schubert (1797 – 1828)
Impromptu As-Dur op. 142,2

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate c-Moll op. 13 „Pathétique“
Grave – Allegro di molto e con brio
Adagio cantabile
Rondo – Allegro

Pause

Claude Debussy (1862 – 1918)
Zwölf Préludes Heft I

Danseuses de Delphes
Tänzerinnen von Delphi

Voiles
Segel / Schleier

Le vent dans la plaine
Der Wind in der Ebene

Les sons et les parfums
tournent dans l‘air du soir
Die Klänge und die Düfte
schwirren in der Abendluft

Les collines d‘Anacapri
Die Hügel von Anacapri

Des pas sur la neige
Schritte im Schnee

Ce qu‘a vu le vent d‘Ouest
Was der Westwind gesehen hat

La fille aux cheveux de lin
Das Mädchen mit dem Flachshaar

La sérénade interrompue
Das unterbrochene Ständchen

La Cathédrale engloutie
Die versunkene Kathedrale

La danse de Puck
Der Tanz des Puck

Minstrels
Spielleute / Gaukler

La Serena begeistert mit Cross-Over-Musik

LS5Der Förderverein freut sich über ein ebenso wunderbares wie sehr gut verkauftes Konzert von La Serena, das am Sonntag, 9. November 2014, die Besucher begeisterte.

LS2LS1Die acht Musiker aus dem Rhein-Main-Gebiet spannten einen musikalischen Bogen über mehrere Jahrhunderte und machten so gelungen deutlich, was sie unter „Cross-Over-Musik“ verstehen.

Da wurden Titel von Bach und Piazolla genauso leidenschaftlich interpretiert wie Songs von Sting oder den Beatles. Aber auch zahlreiche eigene Kompositionen fanden den großen Beifall des Publikums, das mühelos das hohe Niveau und die große Spielfreude der acht Musiker erkannte.

La Serena wird bestimmt nicht zum letzten Mal den großen Saal des Hauses der Begegnung mit so schöner Musik bereichert haben!

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LS6Presse

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Konzertkritik in der Königsteiner Woche. Beim Klick auf das Bild führt ein Link direkt zum Artikel.