{"id":1768,"date":"2019-01-25T13:30:44","date_gmt":"2019-01-25T11:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/?p=1768"},"modified":"2019-01-25T13:31:27","modified_gmt":"2019-01-25T11:31:27","slug":"ragtime-in-concert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/?p=1768","title":{"rendered":"Ragtime in Concert"},"content":{"rendered":"\n<p>Der F\u00f6rderverein Haus der\nBegegnung l\u00e4dt f\u00fcr Sonntag, 3. Februar, zu einem besonderen Konzert in den\ngro\u00dfen Saal des HdB ein: der Pianist Marcus Schwarz spielt Ragtime.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1769\" width=\"340\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch.jpg 879w, http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch-768x771.jpg 768w, http:\/\/www.foerderverein-hdb.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Marcus_Schwarz_Piano_Bearbeitet_SW_klein-Foto-Claudia-Moch-299x300.jpg 299w\" sizes=\"(max-width: 340px) 100vw, 340px\" \/><figcaption>Marcus Schwarz hat sich dem Ragtime verschrieben.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Scott Joplin (1868-1917) ist\nder ber\u00fchmteste afroamerikanische Ragtime-Komponist, der schon zu seinen\nLebzeiten als \u201eKing of Ragtime\u201c galt. Der Pianist Marcus Schwarz, der seit\nvielen Jahren mit Ragtime-Konzerten das deutsche Publikum f\u00fcr diesen Musikstil begeistert,\nhat ein Programm zusammengestellt, das H\u00f6hepunkte aus dem Werk des gro\u00dfen\nKomponisten pr\u00e4sentiert, dar\u00fcber hinaus aber auch seinen afroamerikanischen\nmusikalischen Nachfolgern gewidmet ist. <\/p>\n\n\n\n<p>1899 ver\u00f6ffentlichte Scott\nJoplin in Sedalia (Missouri) den \u201eMaple Leaf Rag\u201c, den gr\u00f6\u00dften Hit des Ragtime,\nder seinen Ruf als bedeutendster Komponist des spektakul\u00e4ren neuen Musikstils\nbegr\u00fcndete. Joplin sah im Ragtime aber nicht nur eine fr\u00f6hliche\nUnterhaltungsmusik, sondern auch eine eigenst\u00e4ndige Kunstform, der er mit einer\nihm ganz eigenen bitters\u00fc\u00dfen Melancholie emotionale Tiefe zu verleihen wusste.\nIn Sedalia, St. Louis und schlie\u00dflich in New York versuchte er die\nk\u00fcnstlerischen M\u00f6glichkeiten des Stils auszusch\u00f6pfen: So schrieb Joplin neben\nRagtime auch Walzer, M\u00e4rsche und Lieder, ein kleines Ballett, zwei Opern sowie\neine \u201eSchool of Ragtime\u201c. H\u00f6hepunkt dieser Bem\u00fchungen war seine zweite Oper\n\u201eTreemonisha\u201c, doch gelang es Joplin nie, ein Theater f\u00fcr eine Produktion des\nSt\u00fcckes zu gewinnen. Verbittert und geistig umnachtet starb er 1917 in New\nYork. <\/p>\n\n\n\n<p>Scott Joplins Musik sowie sein\nLeben als selbstbestimmter Komponist hatten einen gro\u00dfen Einfluss auf die\nnachfolgende Generation afroamerikanischer Musiker, unter denen James Reese\nEurope (1880\u20131919) wohl zu seinen bedeutendsten Nachfolgern z\u00e4hlte. <\/p>\n\n\n\n<p>Als erfolgreicher Komponist und\nDirigent war James Europe in der Theaterlandschaft New Yorks vor dem ersten\nWeltkrieg t\u00e4tig. Gro\u00dfe Popularit\u00e4t in Amerika errang er gemeinsam mit Ford\nDabney als Komponisten-Duo f\u00fcr das gefeierte Tanzpaar Vernon &amp; Irene\nCastle. 1917 meldete sich Europe freiwillig zur Armee und baute die beste\nMilt\u00e4rkapelle der U.S.-Armee auf, die w\u00e4hrend des ersten Weltkriegs in\nFrankreich mit ihren Ragtime- und Blues-Interpretationen begeisterte. Europe\nwar auch ein ideenreicher Organisator in der Musiklandschaft New Yorks und\nsetzte sich f\u00fcr die Rechte afroamerikanischer Musiker ein. Als Komponist und\nMusiker sowie mit seinen Grammophon-Aufnahmen pr\u00e4gte James Reese Europe die\nspannende musikalische Entwicklung vom Ragtime zum Jazz. <\/p>\n\n\n\n<p>Neben Originalkompositionen von James Europe wird auch die Musik zu h\u00f6ren sein, die er gemeinsam mit Ford Dabney f\u00fcr Vernon &amp; Irene Castle schrieb, das erste popul\u00e4re Tanzpaar Amerikas (das einen gro\u00dfen Einfluss auf sp\u00e4tere Paare wie etwa Fred Astaire &amp; Ginger Rogers hatten). Abgerundet wird das Programm durch Musik von Charles Luckeyth \u201eLuckey\u201c Roberts (gro\u00dfes pianistisches Vorbild von George Gershwin) sowie von Eubie Blake, der bis zu seinem Tod im Jahre 1984 Ragtime spielte und ein junges Publikum wieder f\u00fcr diese Musik begeistern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Beginn ist um 17.00 Uhr. Platzkarten zu 15 bzw. 20 Euro gibt es in der Kur- und Stadtinformation, Hauptstra\u00dfe 13a, und an der Abendkasse. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der F\u00f6rderverein Haus der Begegnung l\u00e4dt f\u00fcr Sonntag, 3. Februar, zu einem besonderen Konzert in den gro\u00dfen Saal des HdB ein: der Pianist Marcus Schwarz spielt Ragtime. 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